Für viele Menschen ist die Terrasse im Sommer ihr Lieblingsort. Hier kann man sich in ruhigen Stunden entspannen oder mit lieben Freunden gesellig sein, schon morgens die Sonne genießen oder gar ein temporäres Homeoffice einrichten. Doch was macht eine gute Terrasse eigentlich aus? Nur wer Ästhetik mit Langlebigkeit vereint, genießt diesen sommerlichen Lebensraum über Jahre hinweg.
Schritt 1: Stil und Material
Zunächst sollte man sich fragen, was für einen Look man auf der Terrasse erreichen will. Schließlich bieten modern minimalistische Außenbereiche mit Anthrazittönen und kastiger Einrichtung ein völlig anderes Flair als rustikale Landhausterrassen, die mit Holz und Brauntönen eher gemütlich erscheinen. Nicht jeder Stil passt zu jeder Person und es gibt an dieser Stelle kein „richtig“ oder „falsch“, jedoch sollte in jedem Fall der Look des Hauses in Betracht gezogen werden. Eine Terrasse sieht schließlich nur dann stimmig aus, wenn sie zur Umgebung passt. Was die Materialien angeht, zählt auf den ersten Blick der Boden der Terrasse. Möbel lassen sich von Jahr zu Jahr auswechseln, doch das Fundament bleibt. Deshalb sind hochwertige WPC Dielen, die aus einer Mischung aus Holz und Kunststoff bestehen, oft die richtige Wahl. Sie lassen sich leicht reinigen und hinterlassen keine Splitter in nackten Füßen. Und dass sie dabei natürlich aussehen, macht sie auch für gemütliche Looks zu einer guten Option.
Schritt 2: Die Planung der Fläche
Neben dem Stil und den Materialien zählt vor allem die Ausrichtung der Terrasse zu den wesentlichen Faktoren bei der Planung. Sehnt man sich nach möglichst viel Sonne oder soll die Fläche lieber im Schatten liegen? Möchte man lieber morgens die Wärme genießen oder gerade abends lang in der Sonne sitzen? Natürlich hat nicht jeder die freie Wahl. Doch auch wenn der Ort schon von vorneherein festgelegt ist, kann mit der Einrichtung der Möbel viel getan werden.
Schritt 3: Die fachgerechte Umsetzung
Sobald es an die Umsetzung gehen kann, ist es Zeit, den Untergrund vorzubereiten. Ob man mit professioneller Hilfe rechnet oder sich selbst ans Werk macht, es gilt, Schotter und Unkrautvlies zu installieren und dabei an Gefälle für den Wasserablauf zu denken. Bei der Montage ist es von Vorteil, wenn man mit einem System arbeitet, das über unsichtbare Clips verfügt. Viele der modernen Dielen bieten damit eine saubere, schraubenfreie Oberfläche, die besonders hochwertig wirkt. In allen Fällen ist darauf zu achten, den Dielen unten etwas Raum zu geben, sodass sie angemessen belüftet werden.
Schritt 4: Das Finish: Einrichten und Dekorieren
Ist die harte Arbeit getan, fühlt sich der Außenbereich oft wie eine ganz neue Welt an. Nun kann es an die kreative Seite der Dinge gehen, bei der eingerichtet und dekoriert wird. Neben Sesseln, Stühlen und Tischen sind, je nach Stil, auch Hängematten auf der Terrasse willkommen. Etwas indirekte Beleuchtung sorgt für das passende Ambiente und Kübelpflanzen bringen den Ort zum Leben. Selbst ein Teppich kann gute Wirkung zeigen, solange er speziell für den Außenbereich gedacht und entsprechend langlebig ist. Kissen und Auflagen sowie vielleicht eine Kerze oder der Grill in der Ecke runden die Terrasse ab und sorgen für echtes Wohlgefühl. Und spätestens am ersten Sommerabend genießt man die idyllische Erweiterung und die ganz persönliche Auszeit unter dem klaren Himmel.